Ich sitze hier, fix und fertig – und gleichzeitig so erfüllt wie schon lange nicht mehr.
Letztes Wochenende war ich in Fürth. Zwei Tage. Spotlight Fotostudio. Anne Riemer. Und fünf weitere Frauen, die genauso viel Herzblut in Hochzeitspapeterie stecken wie ich.
Was mich da hingeführt hat
Schön klingende Worte über meine Papeterie zu schreiben – das liegt mir. Aber sie wirklich ins Licht zu setzen? So, dass man die feine Haptik des Papiers fast spüren kann, die Goldprägung zum Leuchten bringt und der Gesamteindruck einfach stimmt? Das ist eine Kunst für sich.
Anne Riemer ist in der Papeterie-Welt nicht umsonst als Flatlay-Königin bekannt. Sie weiß, wie man Papier, Accessoires, Blumen und Licht so miteinander kombiniert, dass das Ergebnis nicht nur schön ist – sondern erzählt. Genau das wollte ich lernen.
Wochenlange Vorbereitung – für zwei intensive Tage
Bevor es nach Fürth ging, habe ich wochenlang gearbeitet: neue Papeterie-Designs entworfen, drucken lassen, konfektioniert. Bänder gebunden, Siegel gegossen, Sets zusammengestellt. Alles, damit ich mit echten, fertigen Stücken in den Workshop gehen konnte – und nicht mit Platzhaltern.
War es viel? Ja. War es es wert? Tausend Prozent.

Was die zwei Tage gebracht haben
Im Spotlight Fotostudio hatten wir alles, was man sich wünschen kann: professionelle Hintergründe in verschiedensten Stilen, Unmengen an passenden Accessoires – von Brautschmuck in passenden Farben und Texturen über Bilderrahmen bis zu Vintage Briefmarken und Schlüsseln, Geschirr, Brautschuhen – und dazu frische Blumen, die jedem Bild Leben eingehaucht haben.
Anne hat uns nicht einfach ein paar Tipps gegeben und uns dann allein gelassen. Sie hat gezeigt, erklärt, korrigiert – mit so viel Geduld und echtem Interesse an jeder Einzelnen von uns. Ich habe nicht nur gelernt, wie man ein Flatlay aufbaut, sondern auch warum manche Bilder funktionieren und andere eben nicht.
Und ich? Habe fotografiert, experimentiert, verworfen, neu angefangen – und am Ende: hunderte Bilder und Videos, mit denen ich jetzt arbeiten kann.
Das Netzwerken – unerwartet wertvoll
Ich bin eine große Netzwerkerin. Seit Jahren schon im Design-Bereich, Werbe-Bereich und Hochzeits-Bereich. Aber Hand aufs Herz: Wann treffe ich schon mal so viele Hochzeitspapeterie-Designerinnen auf einem Haufen?
Wir waren nur sechs – und doch war es eines der wertvollsten Treffen, die ich in dieser Branche je hatte. Frauen aus ganz Deutschland, jede mit ihrem eigenen Stil, ihren eigenen Herausforderungen, ihrer eigenen Art, Papier in Magie zu verwandeln. Wir haben uns ausgetauscht, uns gegenseitig Tipps gegeben, herzlich gelacht – und ja, auch über die Dinge gesprochen, die in diesem Beruf manchmal einfach schwierig sind.
Diese Art von Verbundenheit – unter Menschen, die wirklich verstehen, was es bedeutet, stundenlang ein Wachssiegel perfekt zu gießen oder Kuverts für unsere Kunden in genau DIESER einen Farbe zu finden – das lässt sich nicht googeln.


Was als nächstes kommt
Jetzt wartet die Nachbearbeitung: Fotos aussortieren, bearbeiten, in Szene setzen. Es wird etwas dauern – aber ich freue mich so sehr darauf, euch die Ergebnisse zu zeigen. Neue Bilder auf Instagram, frische Galerie-Eindrücke auf der Website, und Inspiration für alle Paare, die gerade ihre Papeterie planen.
Denn genau dafür war dieser Workshop da: damit eure Papeterie nicht nur schön ist – sondern auch sichtbar wird. So, wie sie es verdient. 💌
Hast du Fragen zu meiner Papeterie oder möchtest du dein eigenes Highlight-Stück gestalten? Schreib mir – ich freue mich auf dich.


